Dr.phil., geboren 1954 in Wels, aufgewachsen in Lenzing, Oberösterreich.
1973-80 Studium der Psychologie und Ethnologie an der Universität Wien. 1981-82 Mitarbeit in der interministeriellen Arbeitsgruppe zur Behandlung frauenspezifischer Angelegenheiten im Bereich des Unterrichtswesens.
1981-1983 Organisatorin von „Künstler für den Frieden“. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Griechenland und in den USA, lebt und arbeitet sie heute als Psychoanalytikerin und freie Schriftstellerin in Wien.
Mitglied der AIEP (Internationale Vereinigung der Kriminalschriftsteller) der „Sisters in Crime“ und des SYNDIKATS.
Literaturpreise und -stipendien: u.a. 1988 THEODOR-KÖRNER-PREIS für Literatur, 1994 Literaturstipendium der Stadt Wien. 1992 bekam Edith Kneifl für ihren Roman „Zwischen zwei Nächten“ als erste Frau den GLAUSER-PREIS für den besten deutschsprachigen Kriminalroman des Jahres verliehen.
Die Verfilmung ihres Romans „Ende der Vorstellung“ (Regie: Wolfgang Murnberger, Filmtitel: “Taxi für eine Leiche“) wurde als bester Fernsehfilm des Jahres mit der ROMY 2003 ausgezeichnet.
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"Zwischen zwei Nächten", Wiener Frauenverlag 1991, Haffmans Kriminalromane bei HEYNE, München 1994, Edition EKKREMES, Athen, 1998, MILENA VERLAG, Wien, 2003
"In der Stille des Tages", Haffmans Kriminalromane bei HEYNE, München 1993
„gnadenlos“, 21 Kriminalgeschichten aus 21 Jahren Edith Kneifl, Milena Verlag, Wien, 2008
„Glücklich, wer vergisst“, Haymonverlag, Innsbruck, 2009
„Schön tot“, Haymonverlag, Innsbruck, November 2009
Frauenkrimianthologie: „Tatort Wien“ (Hg.Edith Kneifl), Milena Verlag, 2004, Wien
Frauenkrimianthologie: „mörderisch unterwegs“ (Hg.Edith Kneifl), Milena Verlag, 2007, Wien
Fortsetzungsroman: „Gipfeltreffen“, gemeinsam mit Ingrid Noll u.a., Heyne, München, 2000
Übersetzungen ins Französische, Griechische, Tschechische, Italienische, Spanische, Koreanische und Japanische.
Verfilmungen:
„Ende der Vorstellung“. Filmtitel:„TAXI FÜR EINE LEICHE“, Regie: Wolfgang Murnberger, 2002.
Künstlerbuch: "Museum der Schatten" Text: Edith Kneifl, Lithografien:
Rainer Wölzl, (Auflage 99 Stück, nummeriert und signiert), 1993, Edition Thurnhof, Horn.
Kurzkrimis (Auswahl):
"Tschik" in: "Im kleinen Kreis", 1987, Wiener Frauenverlag
"Das Haus am Fluß" in: "Mordslust", 1988, Westarp Verlag, Essen
"Das blühende Leben" in: Mit Zorn, Charme & Methode", 1992, Fischer Verlag, Frankfurt
"Schuhe von Valentino" in: "Der Mörder bläst die Kerzen aus", 1993, GRAFIT Verlag, Dortmund
"Das letzte Abendmahl" in: "Der Mörder ist immer der Gärtner", 1993, GRAFIT Verlag, Dortmund
"Alle Jahre wieder" in: "Der Mörder packt die Rute aus", 1993, GRAFIT Verlag, Dortmund und In: „Weihnachten für Fortgeschrittene“, Deuticke, Wien, 1999
"Digital" in: "Der Riß im Himmel", 1993, suhrkamp, Frankfurt
"Maria Theresia - ein Stilleben" in: "Da werden Weiber zu Hyänen", 1994, dtv, München
„Die Audienz“ in: „Mord vor Ort“, Verlag für Gesellschaftskritik, Wien, 1994
"Eichenlaub" in: "KRIMIJAHRESBAND 1994", Heyne Verlag, München
"Felix" in: "...still und starr ruht der See", 1994 und 2002, Fischer Verlag, Frankfurt
"Plädoyer für Übergrößen..." in: "Die Wahrheit über Dagobert", 1994, Argon Verlag, Berlin
"Die Audienz" in: "KRIMIJAHRESBAND 1995", Heyne Verlag, München
"Mutter Donau" in: "Blut in der Bassena", 1995, dtv, München
"Nachtschwärmer" in: "Süßer die Schüsse nie klingen", 1995, Heyne Verlag, München
"Belinda" in: "Der Mörder würgt den Motor ab", 1996, GRAFIT Verlag, Dortmund.
"Royal Hawaiian Motel" in: HAFFMANS KRIMI JAHRESBAND 1996, Heyne Verlag, München.
"Au revoir" in: HAFFMANS KRIMI JAHRESBAND 1997, Heyne Verlag, München.
"Siesta" in "Magie des Augenblicks", Heyne, 1999, München.
„Die Geliebte“ in: „Wilde Weiber küssen besser, Knaur, München, 1999
„Gänsehäufl“, in: FERIENLESEBUCH, Heyne, München, 1999
„Kurzes Gastspiel“ in: „Mord light“, Das neue Berlin, Berlin Verlag, 1996 und in: „Killing him softly“, Knaur, München, 2000
„Pizza Capricorno“ in: „Kaltblütige Steinböcke“, Eichborn, Frankfurt a.M., 2000
„ Kunststücke“ in: „Die 7 Todsünden“, Heyne, München, 2002
„Der Leichenfischer von Rünthe“ in: „Mord am Hellweg“, Grafit Verlag, Dortmund, 2002
„Straße der Männer“ in „MORDS-LÜSTE“, Scherz Verlag, 2003
„Festmahl“ in MORDSJUBILÄUM“, Scherz Verlag, 2003
„Lasst uns froh und munter sein“, in „Leise rieselt der Schnee...“, Ullstein, München, 2003
„ Festmahl“, in“ Tatort Wien“, Milena Verlag, 2004.
„Die schönen Toten von Kamen“, in „Mehr Morde am Hellweg“, Grafit Verlag,Dortmund, 2004
Erzählungen (Auswahl):
„Eine Nacht in Paris“ in: „Orpheus würgt daran“, Wiener Frauenverlag, 1988
„Game over“ in: Domino mit Domina“, Wiener Frauenverlag, 1988
"Vollmondnächte" in: „Blaß sei mein Gesicht“, Wiener Frauenverlag, Suhrkamp und in:"Der Mann im Mond ist eine Frau", Knaur, 1998, München.
„Am Morgen danach“ in: „Drama Dreieck“, Wiener Frauenverlag, 1990
„Frauenzimmer“ in: KÖRPERTRÄUME, Heyne, München, 1991
„museum der schatten“ in: „ICH +ICH sind zweierlei“, edition aha, Wien,1995
„Teleworking“ in: „MACHT FREIHEIT STAAT“, Bawag-Anthologie, Ueberreuter, Wien, 2001
Drehbücher Film/Fernsehen:
"Triestiner Morgen", gemeinsam mit Milan Dor, 1999/2000
"Ende der Vorstellung", gemeinsam mit Wolfgang Murnberger 2000/2001
Essays/Aufsätze (Auswahl):
"Morden Frauen anders?", in BUCHKULTUR, März 1993 und in SCRIPT, Nr.6, Dez.94
"Detektive der Seele", in BUCHKULTUR Nr.39/3, 1996
„Warum Hercule Poirot ledig ist“, Süddeutsche Zeitung, 23./24.11.96
"Tatort Couch", in "Das Mordsbuch", Hrsg. Nina Schindler, Claassen, 1997